Lisa-Maria Fromme arbeitet gestaltend, forschend und lehrend. Sie studierte Architektur und Städtebau in Koblenz, Leipzig und Nagoya. Mit Mitteln der zeitgenössischen Kunst, Architektur und Philosophie sucht sie nach einem ganzheitlichen Ansatz für räumliches Denken. Seit 2017 untersucht Lisa-Maria aktuelle Gegebenheiten der Raumplanung in verschiedenen Medien und Maßstäben. Ihr Verständnis ergründet sie einerseits auf forschungsbasierte analytische Methoden, andererseits durch den Akt des Gehens als kritische räumliche Praxis. Impliziertes wird entschlüsselt, Leere wird verbildlicht, Raum wird zerlegt und wieder zusammengefügt. Lisa-Maria befasste sich mit unterschiedlichen raumbezogenen Fragestellungen in Büros wie Barkow Leibinger in Berlin, der IBA in Heidelberg und Coelacanth and Associates in Nagoya. 2022 gründete sie mit Sebastian Raffael Wenz mithin. Ausgehend von dem, was man sich vorstellen kann, und der Natur der Dinge mit Intuition und Verstand folgend, entfalten sie Szenen des menschlichen Lebens in greifbaren Räumen. Seit 2023 ergänzt Lisa-Maria ihre praktische und theoretische Auseinandersetzung mit Raum durch ihre wissenschaftliche Mitarbeit im Lehrgebiet Städtebau an der Universität Siegen.