Unter dem Titel „Stadtumbau: Schulen der Transformation“ widmet sie sich dem transformativen Potenzial hochschulischer Raumpraktiken. Hochschulen, lange Zeit als abgeschottete „Elfenbeintürme“ betrachtet, rücken heute erneut als zentrale Akteure gesellschaftlicher Veränderung in den Fokus. Vor dem Hintergrund des Strukturwandels entfalten sie dort besondere Handlungskraft, wo klassische Politik, Planung und marktwirtschaftliche Mechanismen an ihre Grenzen stoßen. Die Ausgabe fragt: Wie kann der Campus zum Stadtlabor werden? Wie lassen sich Hochschulen als Orte demokratischer Praxis stärken? Und welche Rolle übernehmen sie im gesellschaftlichen Wandel? Angesichts ökologischer, sozialer und politischer Krisen braucht es neue Antworten – und neue Räume. Der Fokus dieser Ausgabe richtet sich auf Hochschulen als Orte mit besonderem Veränderungspotenzial.
In Arch+ 261 – Stadtumbau – Schulen der Transformation, Hrsg.: Thorsten Erl, c/o now, Anh- Linh Ngo, Nikolaus Kuhnert, 2025
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