Publikationen

Mit den Ergebnissen aus Lehre und For­schung pro­du­zieren wir Wissen. Dessen Kom­muni­ka­tion an die wis­sen­­schaft­­liche Ge­mein­­schaft und in die Öf­fent­lich­keit be­trach­tet stdtb als es­sen­tielle Ver­pflich­tung des eigenen Schaffens: Wissen entsteht, ver­breitet sich, sorgt für Dis­kussions­stoff, in­spiriert, wird weiter­­gedacht. Im Zu­sammen­hang mit dem Lehr- und For­schungs­gebiet Städtebau der Uni Siegen entstandene Ver­öf­fent­lich­ungen werden nach­folgend vorgestellt.

September 2025

ARCH+

Stadtumbau - Schulen der Transformation
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Gemeinsam mit Univ.-Prof. Tobias Hönig wirkte Thorsten Erl, als Gastredakteur für die Neue Architekturschule Siegen, maßgeblich an der 261. Ausgabe der ARCH+ mit. Am Beispiel der Universität Siegen, die als Case Study dient, werden die räumlichen Strukturen von Hochschulen im Kontext aktueller gesellschaftlicher und politischer Transformationsprozesse kritisch hinterfragt.

Unter dem Titel „Stadtumbau: Schulen der Transformation“ widmet sie sich dem transformativen Potenzial hochschulischer Raumpraktiken. Hochschulen, lange Zeit als abgeschottete „Elfenbeintürme“ betrachtet, rücken heute erneut als zentrale Akteure gesellschaftlicher Veränderung in den Fokus. Vor dem Hintergrund des Strukturwandels entfalten sie dort besondere Handlungskraft, wo klassische Politik, Planung und marktwirtschaftliche Mechanismen an ihre Grenzen stoßen. Die Ausgabe fragt: Wie kann der Campus zum Stadtlabor werden? Wie lassen sich Hochschulen als Orte demokratischer Praxis stärken? Und welche Rolle übernehmen sie im gesellschaftlichen Wandel? Angesichts ökologischer, sozialer und politischer Krisen braucht es neue Antworten – und neue Räume. Der Fokus dieser Ausgabe richtet sich auf Hochschulen als Orte mit besonderem Veränderungspotenzial.

In Arch+ 261 – Stadtumbau – Schulen der Transformation, Hrsg.: Thorsten Erl, c/o now, Anh- Linh Ngo, Nikolaus Kuhnert, 2025

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2023

Annual 04

Jahresheft
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Mit dem Annual informieren wir über besondere Projekte, Entwürfe, Meilensteine ... des Jahres. Habt Spaß beim Lesen.
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2022

Räume der Wissensstadt

IBA LOGbuch No 3
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In dem Artikel >Raumstrategien der Wissenschaften - Transformation der Wissenschaftsstadt und -region< thematisiert Thorsten Erl wie wissenschaftliche Aktivitäten nicht nur institutionell, sondern räumlich in Stadt und Region integriert werden können.

Seit 2012 widmet sich die Internationale Bauausstellung Heidelberg unter dem Motto ,,Wissenschaftsstadt“ der Frage, wie sich Städte im Zeitalter der Wissensgesellschaft weiterentwickeln. Sie begleitet innovative städtebauliche und architektonische Projekte und greift dabei den wachsenden Einfluss internationaler Netzwerke und Bildungsräume auf. das dritte und letzte Logbuch dokumentiert die Projekte der vergangenen zehn Jahre, analysiert ihre Wirkung und formuliert Perspektiven für Heidelberg sowie die umliegende Wissensregion.

In: Räume der Wissensstadt – IBA LOGbuch No3, Hrsg.: Internationale Bauausstellung Wissen schafft Stadt, Heidelberg, 2022

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2025

Annual 05

Jahresheft
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Mit dem Annual informieren wir über besondere Projekte, Entwürfe, Meilensteine ... des Jahres. Habt Spaß beim Lesen.
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2024

Campus Berufliche Bildung

Dokumentation des Studierendenwettbewerbs für einen neuen Berufsschulstandort mit der Stadt Frankfurt
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Die Stadt Frankfurt am Main hat mit den Planungen für einen neuen Berufsschulstandort begonnen. Im Studentenwettbewerb des Campus Berufliche Bildung stellten Studierende ihr Können im Dialog mit Kommunalpolitikern, Planungsbehörden und Bürgern in Frankfurt-Rödelheim unter Beweis.
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2022

Architektur und Lernwelten

Perspektiven für die Gestaltung
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Thorsten Erl und Charlotte Eller schreiben unter dem Titel Bildungsbauten und Stadtentwicklung zur Bedeutung offener Bildungsbauten in Stadtquartieren und berichten von den Erfahrungen, Diskussionen und Forschungsergebnissen des Reallabors Stadt, Raum, Bildung. Der Aufsatz erschien 2022 in Architektur und Lernwelten, Perspektiven für die Gestaltung, herausgegeben von Marc Kirschbaum und Richard Stang.

Mit der Transformation der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft vollzieht sich inzwischen nicht nur ein radikaler Wandel des Lernens, sondern auch eine fast exponentielle Erweiterung unterschiedlichster Bildungsbauten. Waren es früher ausschließlich die signifikanten Gebäude des Primar- und Sekundärbereichs herkömmlicher Schulen zuzüglich der Hochschulbauten des tertiären Bildungsbereichs, die unter der Rubrik Bildungsbauten geführt wurden, so muss man heute die Gebäude der frühkindlichen Bildung, aber auch die Orte der Erwachsenenbildung und Weiterbildung wie zum Beispiel die Volkshochschulen einbeziehen. Neben Kindergärten und Kindertagesstätten zählen Räume für Fort- und Weiterbildung sowie für Umschulungsmaßnahmen genauso dazu wie Musik-, Sing- und Kunstschulen, Schullandheime oder auch Stadtbibliotheken. Mit zunehmender Bedeutung der Bildung, gerade auch im Sinne des Lebenslangen Lernens im Austausch mit anderen sollten Tagungshäuser bis hin zu Konferenzzentren in die Reihe der Bildungsbauten mit aufgenommen werden. In: Architektur und Lernwelten – Perspektiven für die Gestaltung, Hrsg.: Marc Kirschbaum und Richard Stang, Berlin, Boston: De Gruyter Saur, 2022, mit Beiträgen von: Marc Kirschbaum, Richard Stang, Kai Schuster, Charlotte Eller, Thorsten Erl, Belen Zevallos, Nathalie Dziobek-Bepler, Otto Seydel, Inka Wertz, et.al. in der Reihe Lernwelten

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2021

Hochschule und Stadt

Wissensallianzen in Rheinland-Pfalz
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Unter dem Thema ›Stadt und Hochschule – eine besondere räumliche Beziehung‹ beleuchtet Thorsten Erl den Stadtbaustein Universität mit seinen inzwischen fast 800 Jahren Entwicklungsgeschichte und wagt einen Blick in dessen mögliche nachhaltige Zukunftsentwicklung. Der Beitrag ist Teil des Projekts Hochschule und Standort der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer und der ZIRP.

Entsprechend dem Grundsatzpapier der Hochschulrektorenkonferenz von 2016, das die Hochschulen als zentrale Akteure in Wissenschaft und Gesellschaft bezeichnet, werden die räumlichen Schnittstellen, der öffentliche Raum, in dem sich Stadtgesellschaft und Wissenschaftscommunity zufällig begegnen, zu einem wichtigen Austragungsort gesellschaftlicher Aushandlung. Bundespräsident Frank Walter Steinmeier inspirierte dies in seiner Eröffnungsrede dazu, vom Zeitalter der diskursiven Universität zu sprechen. Nicht der Aufbau und die ästhetische Inszenierung von Grenzen zwischen Campus und Stadt, sondern die Perforation oder vollständige Auflösung der bestehenden Campusgrenzen muss das Ziel räumlicher Weiterentwicklung sein. Es darf weder zu einer gesellschaftlichen, noch zu einer räumlichen Segregation der Wissenschaftscommunity kommen. Die diskursiven Universitäten und Hochschulen der Zukunft benötigen öffentliche Räume, informelle Lernräume und Austauschplattformen, damit sich die immer bedeutsamer werdenden Bürgerforscher:innen der Citizen Science wirklich eingeladen fühlen, auf Augenhöhe zu diskutieren. In Hochschule und Stadt. Wissensallianzen in Rheinland-Pfalz, Hrsg.: Heike Arend (Zukunftsinitiative Rheinland-Pfalz e.V.), Professor Dr. Michael Hölscher (Deutsche Universität für Verwaltungswissenschaften, Speyer), 2021

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2019

Sustainable Urban Planning

Vibrant Neighbourhoods – Smart Cities – Resilience
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Thorsten Erl schreibt in dem Artikel >Local Government Implementation Strategies< über den Schlüssel des Informationsmanagements bei kommunaler Planung um Umsetzung, Beteiligung und Planung von Stadtentwicklungsprozessen zu verbessern.

Die Sonderedition unter dem Titel >Sustainable Urban Planning: Vibrant Neighbourhoods – Smart Cities – Resilience< behandelt umfassende Konzepte, Strategien und Werkzeuge für zukunftsfähige Städte. Es ist ein integratives Kompendium über moderne, urbane Planung, Governance und zukunftsfähige Strategien die Nachhaltigkeit, Konzepte für soziale Quartiere, Smart- City Ansätze und Resilienz gegenüber gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen verbindet.

In: Sustainable Urban Planning: Vibrant Neighbourhoods – Smart Cities – Resilience, Editors: Helmut Bott, Gregor C. Grassl und Stephan Anders (DETAIL Special), 2019

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2019

Transdisziplinär und transformativ forschen, Band 2

Eine Methodensammlung
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Gemeinsam mit Monika Gonser, Jochen Eckart, Elke Häußler & Jan Riel beschreibt Thorsten Erl in dem Beitrag >Kommunale Akteure verstehen: Verteilte Wissensbestände in Kommunen beachten<, dass eine Voraussetzung zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit einer Kommune ist, verteilte Wissensbestände zu erkennen, sichtbar zu machen und zu integrieren. Der Beitrag ist Teil des zweiten Bandes der Methodensammlung ,,Transdisziplinär und transformativ forschen'' von Rico Defila und Antoniette de Giulio des Springer Verlags.

Der Beitrag steht im Kontext der systemtheoretischen Überlegungen des Bandes. Es wird betont, dass Institutionen nach eigenen Logiken funktionieren, Wissen oftmals strukturell verteilt ist und Organisationen funktional differenziert werden. Transdisziplinäre Forschung muss diese Differenzierung respektieren, nicht vereinfachen, sie erfordert mehr als Methoden- sie erfordert institutionelles Verständnis. Besonders wichtig ist das Verständnis für kommunale Strukturen, wie Thorsten Erl in seinem Beitrag verweist. Die Kommune ist ein Geflecht aus differenzierten Wissensinseln, wer das ignoriert gefährdet die Qualität des Projektes und den Umsetzungserfolg.

In Transdisziplinär und transformativ forschen, Band 2- Eine Methodensammlung, Hrsg.: Rico Defila und Antonietta di Giulio (Springer), 2018

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2018

Transdisziplinär und transformativ forschen

Eine Methodensammlung
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In dem Beitrag >Leitfragen für die Gestaltung von Partizipationsprozessen in Reallaboren< beschreibt Thorsten Erl gemeinsam mit Jochen Eckart, Astrid Ley und Elke Häußler, strukturierende Leitfragen zur Planung und Reflexion von Beteiligungsprozessen in Reallaboren. Der Beitrag ist Teil der Methodensammlung >Transdisziplinär und transformativ forschen< von Rico Defila und Antoniette de Giulio des Springer Verlags.

Die als Reflexionsinstrumente verstandenen Leitfragen beziehen sich auf vier zentrale Bereiche: die Klärung der Beteiligungsziele, die Analyse der relevanten Akteure, die Gestaltung des Prozesses sowie die Definition von Erfolgsfaktoren und geeigneten Rahmenbedingungen. Dabei wird hervorgehoben, dass Partizipation kein Selbstzweck ist, sondern klar definierter Ziele bedarf. Unterschiedliche Rollen, Interessen und Erwartungen der beteiligten Akteurinnen und Akteure müssen transparent gemacht und offen kommuniziert werden. Entscheidend ist zudem, die Angemessenheit von Zielsetzung und Intensität der Beteiligung sorgfältig aufeinander abzustimmen. Gelungene Partizipation erfordert eine klare Struktur, geeignete Methoden und eine realistische, gut durchdachte Planung.

In Transdisziplinär und transformativ forschen- Eine Methodensammlung, Hrsg.: Rico Defila und Antonietta di Giulio (Springer), 2018

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2012

Porto. Stadt und Hafen

Vom klerikalen Nukleus zur offenen Stadtlandschaft
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Porto, auf Deutsch schlicht Hafen, ist die zweitgrößte Stadt Portugals. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts sorgte der Export von Portwein für wirtschaftlichen Erfolg und dynamisches Stadtwachstum. Die geomorphologische Lage gab der Stadt Porto ihren Namen. Die Stadt gab den Namen ihrem bekanntesten Exportgut weiter.

In der derzeitigen Globalisierungsphase steht der Name Porto für eine Metropolregion, der Área Metropolitana do Porto, die im Wettstreit der Standorte konkurrenzfähig und attraktiv bleiben will. Für die Metropolregion Porto und deren Identität kann die vorliegende historische Betrachtung der Stadtentwicklung im stadt- und landschaftsräumlichen Gesamtkontext im Allgemeinen und der Entwicklung des Hafens im Besonderen neue Denkanstöße geben. Wie beeinflusste der Neubau des Hafens das stadtstrukturelle und stadträumliche Geflecht der heutigen Stadtlandschaft Portos? Welche Potenziale und welche Probleme ergeben sich aus den allgemeinen Veränderungen der Elemente der technischen Infrastruktur für die Stadtregion von Porto?

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